Wer die TV-Talkrunden zur Finanzkrise verfolgt, gewinnt den Eindruck, Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch wären die Wurzel allen Übels, gar die Verursacher der Finanzkrise. Merkel, Schäuble und den Regierungsvertretern der übrigen Euro-Staaten kommen die Ratingagenturen als Sündenböcke sehr gelegen, können sie doch damit ihr eigenes politisches Versagen elegant überspielen. WEITERLESEN… »
Einträge mit dem Schlagwort Euro-Krise
Was uns die Geldentwertung lehrt
Ob Rettungsschirm oder Quantitative Easing: Die Euro-Krise, besser gesagt die weltweite Staatsschuldenkrise, hat einige neue Wortschöpfungen geboren. Diese Kunstwörter haben eines gemeinsam: Sie verklausulieren die Tatsache, dass das Vertrauen in die globalen Währungen Euro und US-Dollar zusehends schwindet. WEITERLESEN… »
Der zweite Akt des griechischen Dramas
Das neue Rettungspaket für Griechenland hat vorläufig für Entspannung an den Finanzmärkten gesorgt. Es hilft langfristig aber weder den Griechen noch den übrigen EU-Staaten, denn es löst das eigentliche Problem nicht: Das Problem, dass wirtschaftlich starke und schwache Staaten in einem gemeinsamen Währungskorsett gefangen sind. WEITERLESEN… »
Euro-Krise: Eine verschleierte Bankenkrise
Die Finanzkrise ist gerade einmal drei Jahre her und schon wieder zeichnet sich an den europäischen Finanzmärkten eine handfeste Krise ab. Auslöser dieser Krise sind diesmal nicht überschuldete US-Bürger, sondern überschuldete Staaten in Südeuropa, die – im Währungskorsett des Euro eingezwängt – kaum eine Chance haben, ihre Probleme selbst zu lösen und auf Finanzhilfen der wirtschaftlich stärkeren Eurostaaten angewiesen sind. Durch die Medien geistert seit Monaten der Begriff Euro-Krise. Wer die Situation genauer analysiert, wird aber feststellen, dass der Euro nur ein Teil des Problems ist. Der andere sind – mal wieder – die Banken. WEITERLESEN… »

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