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Kategorie: Konjunktur

Das Märchen von den bösen Ratingagenturen

Wer die TV-Talkrunden zur Finanzkrise verfolgt, gewinnt den Eindruck, Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch wären die Wurzel allen Übels, gar die Verursacher der Finanzkrise. Merkel, Schäuble und den Regierungsvertretern der übrigen Euro-Staaten kommen die Ratingagenturen als Sündenböcke sehr gelegen, können sie doch damit ihr eigenes politisches Versagen elegant überspielen.

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Euro-Krise: Eine verschleierte Bankenkrise

Die Finanzkrise ist gerade einmal drei Jahre her und schon wieder zeichnet sich an den europäischen Finanzmärkten eine handfeste Krise ab. Auslöser dieser Krise sind diesmal nicht überschuldete US-Bürger, sondern überschuldete Staaten in Südeuropa, die – im Währungskorsett des Euro eingezwängt – kaum eine Chance haben, ihre Probleme selbst zu lösen und auf Finanzhilfen der wirtschaftlich stärkeren Eurostaaten angewiesen sind. Durch die Medien geistert seit Monaten der Begriff Euro-Krise. Wer die Situation genauer analysiert, wird aber feststellen, dass der Euro nur ein Teil des Problems ist. Der andere sind – mal wieder – die Banken.

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Dow Jones, Gold und Anzüge

Jeder Aktienbesitzer weiß, wie schwierig es ist, den optimalen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt zu finden. Das gilt besonders für zyklische Titel wie Chemiewerte oder Autohersteller, deren Gewinne sehr stark von der Konjunktur abhängig sind. Ein Bekannter, der schon seit über 20 Jahren an der Börse aktiv ist, hat mir zu dem Thema einmal eine verblüffend einfache Regel genannt.

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